Beim 5. DVS-Kolloquium Lichtbogenschweißen 2011 in Duisburg am 23.3.2011 gab es einen interessanten Vortrag betreffend der "Ursachen und Bewertung von Unregelmäßigkeiten lichtbogengelöteter Verbindungen" von F. Podlesak, M. Kusch, K.-J. Matthes, Chemnitz
Technische Universität Chemnitz – Institut für Fertigungstechnik/Schweißtechnik
Untersucht wurden lichtbogengelötete Verbindungen im Blechdickenbereich von 1,0 bis 2,0mm der Grundwerkstoffe DX51D+Z275, HCT600XD+Z200 und DC01+ZE50. Als Zusatzwerkstoffe wurden SG-CuSi3Mn1 und SG-CuAl8Ni2 mit einem Drahtdurchmesser von 1,0 und 1,2mm verwendet. Es wurden ausschließlich Überlappverbindungen in der Position PB gelötet.
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Realisierbare Nahtvolumina in Abhängigkeit des Verhältnisses von Drahtvorschub und Lötgeschwindigkeit, (a) und (b): DX51D, (c) und (d): DC01 |
Bewertet wurden die Nahtausbildung, Korrosionsbeständigkeit und die Festigkeit. Als wesentlichen Vorteil des MIG-Lötens wurde die sehr große Robustheit gegenüber von Veränderungen der Prozessparameter erwähnt. Dies kann auch aus der Abbildung abgeleitet werden. So kann das Verhältnis zwischen Drahtvorschub und Lötgeschwindigkeit in einem großen Verhältnis variiert werden, ohne dass Schweißnahtfehler auftreten.
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